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Mehr als 2.500 Sprachen haben bis heute die Bibel oder zumindest Teile davon erhalten. Wir von Wycliff haben Anteil an fertigen Bibelübersetzungen in 740 Sprachen. Das erfüllt uns mit Dank!
Aber auch heute noch liegt die Zahl der Sprachen ohne ein Wort der Bibel bei über 4.000. Nicht alle dieser Sprachen brauchen eine eigene Bibelübersetzung. In manchen Gegenden sind die Menschen so weit zweisprachig, dass sie die Bibel auch in der Nationalsprache oder einer Nachbarsprache ohne weiteres verstehen können. Wir nehmen an, dass weitere Übersetzungen in etwa 2.000 Sprachen nötig sind. Das sind 2.000 Völker, für die es keinen einfacheren oder schnelleren Weg als eine Bibelübersetzung gibt, um den Menschen das Evangelium in seiner ganzen Tiefe und seinem ganzen Reichtum nahe zu bringen.
Auf der internationalen Konferenz von Wycliff im Jahr 1999 waren die Delegierten tief betroffen über die Erkenntnis, dass es noch 150 Jahre dauern würde, bis in allen Sprachen ein Projekt begonnen ist. Nach viel Diskussion und Gebet wurde folgende Resolution verabschiedet:
Im Vertrauen auf Gott, der das Unmögliche möglich macht, fassen wir folgendes Glaubensziel ins Auge:
die eine Bibelübersetzung benötigt,
ein Übersetzungsprojekt im Gange sein.
Ein hohes Ziel! Die Frage drängt sich auf, wie wir es denn erreichen wollen! Einfach die Zahl der Mitarbeiter verdoppeln? Werden wir so viele junge Christen finden, die ihr Leben für die Weltmission einsetzen wollen? Zur Zeit müssen wir feststellen, dass die Zahl der Mitarbeiter aus den westlichen Ländern rückläufig ist. Oder einfach doppelt so viel arbeiten wie bisher? Die meisten Mitarbeiter setzen sich schon jetzt bis an ihre Grenzen ein. Vision 2025 ist ein Ziel, das wir mit unseren Mitteln nicht erreichen können.




