Internationales Tagungszentrum Karimu eröffnet

Karimu

Nach nur 14 Monaten Bauzeit ist es soweit: Mit einem Festakt wurde am Freitag, 10. Juni, das Internationale Tagungszentrum Karimu auf dem Gelände des Wycliff e.V. in Burbach-Holzhausen eröffnet. Der Verein, der sich weltweit für die Erforschung von Minderheitensprachen und die Übersetzung der Bibel einsetzt, hatte über 250 Gäste eingeladen, um die Eröffnung des neuen Gebäudes zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Siegfried Fietz.

Der Name des neuen Zentrums stammt übrigens aus der ostafrikanischen Sprache Suaheli und bedeutet „großzügig.“ Damit soll ausgedrückt werden, dass Gott selbst großzügig ist und gerne gibt. Diese Großzügigkeit spiegelt sich auch in der Gestaltung des Baus wieder, der ein Gesamtinvestitionsvolumen von 5,8 Millionen Euro aufweist. 50 Gästezimmer, mehrere Tagungsräume mit modernster Medientechnik, Caféteria und ein Raum der Stille stehen in Zukunft nicht nur den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung, die sich am dort ansässigen Seminar für Sprache und Kultur fortbilden, sondern auch anderen Gästen wie Kirchengemeinden, gemeinnützigen Organisationen oder Firmen. „Mit Karimu wollen wir Raum geben“, so die Leiterin von Wycliff, Susanne Krüger, während des Festaktes. „Raum, damit Menschen sich einander begegnen können, damit sie Gott begegnen können und damit Menschen der Vielfalt der Sprachen auf dieser Welt begegnen können.“ Und Sprache begegnet dem Gast im neuen Tagungszentrum auf Schritt und Tritt. Jedes Zimmer ist einer Sprache gewidmet, jeder Tagungsraum hat einen fremdsprachigen Namen und im Foyer stehen Hörstationen, in denen man sich Bibeltexte in unterschiedlichen Sprachen anhören kann. Dr. Michel Kenmogne aus Kamerun, Leiter einer internationalen sprachwissenschaftlichen Organisation und Hauptredner der Eröffnungsveranstaltung, fasst es so zusammen: „Karimu ist genau so bunt und vielfältig wie die weltweite Gemeinde Gottes.“

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